Tagebuch Woche 21, 22, 23, 24, 25, 26

Nachricht aus Nicaragua: Ich komme im Moment gar nicht dazu Tagebuch zu schreiben, da soviel passiert und ich abends immer mehr als geschlaucht bin. Ich versuche trotzdem kurz ein Update zu geben!

Das Wetter ist in den letzten Wochen kaum auszuhalten. Es ist so heiß, dass ich mit Milou, meiner Mitbewohnerin im Mc Donalds arbeiten war. Nein wir sind jetzt nicht Angestellte der Fastfoodkette, wir haben uns die Klimaanlage zu Gemüte geführt und das schnelle Internet genützt. Die Klimaanlage ist so kalt, dass ich nach 30 Minuten bereits Gänsehaut bekomme und friere, das Gehirn arbeitet aber endlich normal, wie ich es in Europa gewöhnt bin.

Ich konnte nicht glauben, wie sehr die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit die Denkkraft beeinträchtigen. Mein Talent liegt im Multitasking und jonglieren mehrerer Projekte. Hier ist das nicht möglich. Manchmal vergesse ich im Gehen, was ich machen wollte. 30 Minuten später sehe ich die Kaffeemaschine und erinnere mich, dass ich mir einen Kaffee kochen wollte. Es ist verrückt. Wenn man es nicht selbst erlebt hat, kann man das kaum glauben. Jetzt verstehe ich Menschen mit Demenz um ein Vielfaches besser!

Außerdem war ich mit Martin im Vía Vía auf ein Bierchen verabredet. Auf dem Weg dorthin ist mir mein Poet Fernando Nuñez in die Arme gelaufen. Ich habe ihn kurzerhand mitgenommen und Martin, er und ich haben uns ein, zwei, drei Liter Toña Light Bier gegönnt, während ein Musiker einen Kracher nach dem anderen auf seiner Gitarre gespielt hat. Pünktlich zum 1. Mai gab es den ersten richtigen Regenschauer nachts in León. Es war herrlich erfrischend. Nachts konnte ich endlich wieder das dünne Leintuch als Zudecke verwenden. Wir haben uns dann jede Woche montags mit Fernando im Vía Vía verabredet und er ist auch immer brav aufgetaucht, um bei einem Bierchen auf unsere Gewinne anzustoßen. Martin hat bei der Tombola ein mexikanisches Abendessen für 2 gewonnen, ich habe eine T-Shirt erhalten und Jamie hat sich über 6 Biere gefreut.

Am Dienstag habe ich bis 10:30 Uhr durchgeschlafen – ENDLICH! Der Regenschauer hat  seinen Teil dazu beigetragen. Die Tage vorher war es kaum auszuhalten. Obwohl mein  Zimmer eines der Kühlsten in León ist (ohne Klimaanlage), hat sich selbst bei mir im Zimmer die heiße Luft so dermaßen gestaut, dass ich kaum atmen konnte. Der Schweiß ist mir in die Augen getropft. Jetzt stelle man sich mal vor, wie es ist im Garten zu arbeiten. Ich habe die alten ausgetrockneten Pflanzen gejätet und neue Samen gesetzt.  Zusätzlich habe ich neues Beet für Thymian, Rosmarin und Gurken angelegt.

Außerdem wurde von den Eigentümern beschlossen, dass unsere Managerin des Hauses gefeuert wird und ich den Job übernehmen werde. Zusammen mit den Einnahmen der Airbnb-Vermietung könnte ich es schaffen, gratis hier zu wohnen. Die letzten Wochen habe ich alles erledigt, das sich in den letzten Monaten angestaut hat: Gasbestellung, Internetwechsel, Putzplan überarbeiten, Mietbelege ausstellen, Elektriker organisieren, Lampen austauschen, usw. Man nennt mich jetzt Manager, aber eigentlich bin ich eine Hausmeisterin. Mir soll es recht sein.

Vor 4 Wochen war ich mit Martin im Desayunazo frühstücken. Dort habe ich im Internet gesehen, dass das Bigfoot Hostel eine/n GrafikdesigerIn sucht. Ich habe mich dort gemeldet und Ryan, der Social-Media-Beauftragte hat mich sofort um ein Treffen gebeten. Wir haben uns gegen Mittag getroffen und über das Problem gesprochen. Normalerweise engagieren sie Volontäre, welche im Hostel gratis wohnen und essen, die müssen aber dafür diverse Aufgaben erledigen, die einen arbeiten an der Bar, die anderen sollen Grafikdesigns machen. Da Bigfoot inzwischen 3 Hostels in 3 verschiedenen Gebieten hat, brauchen sie jetzt ein einheitliches Design, dafür soll ein 90 x 60 cm großes Plakat mit dem selben Design, aber den 3 verschiedenen Hostels gemacht werden. Ich soll mir überlegen, was ich für den Entwurf von 3 Designs und insgesamt 9 Plakaten verlange.

Am Nachmittag war ich mit Emma shoppen. Ich habe ein Kleid gefunden für 50 Cordobas – € 1,25 – es ist Blau und hat weiße Tupfen. Es ist mir leider viel zu groß, ich habe es trotzdem gekauft. Ich werde es umschneidern lassen.

Am nächsten Tag hab ich meine Schuhe vom Schuster abgeholt und das Kleid in die Schneiderei gebracht. Als ich beim Vía Vía vorbeigehe, grüße ich Alex, den Kellner und sehe zufällig Ryan, der gedacht hat, ich grüße ihn und schon auf mich zukommt. Wir unterhalten uns kurz über mein Angebot und er sagt, er kann mir das nicht bezahlen. Da Bigfoot noch nichts von einer professionellen Grafikdesignerin weiß, würde er das aus eigener Tasche bezahlen. Er hat mir ein Gegenangebot gemacht, das ich angenommen habe. Dann bin ich nach Hause, habe meinen Computer geholt und sofort 8 Stunden mit Ryan im Vía Vía am ersten Design gearbeitet. Als ich ihm den ersten Entwurf gezeigt habe, ist er aufgestanden und hat mich umarmt mit den Worten, dass das das bestinvestierte Geld sei, das er bisher in León ausgegeben hat. Am Ende des Tages war ich super happy. Erstens ich habe eine Arbeit, zweitens, ich werde dafür bezahlt, drittens die Arbeit macht mir Spaß – ergo Checkpot. Ich habe 3 Tage damit zugebracht 3 verschiede Designs zu entwerfen.

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Eine Woche später, einen Tag vor der Präsentation unserer Plakate, wurde Ryan gefeuert. Er hat mir die Hälfte des vereinbarten Betrages bezahlt, immerhin. Leider haben sich alle weiteren Aufträge (Menü, Stadtplan, usw.) damit zerschlagen.

Ryan und ich sind dann zum Expatstreffen. Alle Ausländer, die in der Nähe von León wohnen, treffen sich ein Mal im Monat zum Kennenlernen. Wir haben das Meeting genützt, um eventuelle neue Kunden zu gewinnen. Als wir dort angekommen waren, waren wir etwas überrascht, es waren vorwiegend SeniorInnen dort. Ich habe Elfi kennen gelernt. Sie lebt schon ein Weilchen in León und macht Videoproduktionen. Sie hat in Deutschland für Sony gearbeitet. Einige Tage später gehen wir gemeinsam Frühstücken und unterhalten uns sehr gut. Sie hat eine aufregende Lebensgeschichte. Vor Nicaragua hat sie auf mehr als 10 Jahre in  Madagaskar gewohnt und gearbeitet.

Abgesehen davon habe ich einen Anruf von Caroline erhalten, sie ist die Gruppenleiterin der Facebookgruppe „Expats in León“ und eine sehr interessante Persönlichkeit. Caroline lebt seit 6 Jahren in Nicaragua und hat vorher in Costa Rica gelebt. Auch sie hat mich einige Tage später angerufen und mich auf einen Kaffee eingeladen. Sie hat einige Projekte am Start, die ich für sie grafisch bearbeiten soll. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe wir werden bald schon zusammenarbeiten. Außerdem arbeite ich bereits für Hotel Austria an neuen Fotos für die Website und diverse Buchungsseiten. Eventuell ergibt sich auch eine Facebook-Betreuung. Wir werden sehen. Den Auftrag habe ich inzwischen zur vollsten Zufriedenheit abgeschlossen.

Ich musst auch wieder zum Arzt. Eines nachts kurz bevor ich mich mit Vanessa getroffen habe, ist mir ein Stück vom Schneidezahn abgebrochen. In dem Moment als es mir klar wurde, habe ich ungefähr eintausend Mal die Stelle mit der Zunge abgetastet. Dann ist mir ganz schlecht geworden und der Schweiß auf der Stirn gestanden. Sofort bin ich zurück in mein Zimmer und habe versucht den Zahn im Spiegel zu untersuchen. Das Licht war aber so schlecht, dass ich nichts sehen konnte. Ich habe dann Rachel gebeten mit dem Handy meine Mundhöhle zu untersuchen. Der Moment als sie bestätigt hat, dass eine Stufe meines unteren Schneidezahns fehlt, machte es real, bis dahin habe ich noch gehofft, es sei vielleicht einfach etwas, das auf meinem Zahn klebt. Ich habe mich dann mit Vanessa getroffen und war völlig abgelenkt von der Tatsache, dass ich zum Zahnarzt muss. Jeder der mich kennt weiß, dass ich schreckliche Angst vor Zahnärzten habe. Vanessa hat mir sofort einen Arzt empfohlen, der schon einer Deutschen den abgebrochenen oberen Schneidezahn repariert hat. Der deutsche Zahnarzt hat dann gemeint, er würde nichts daran ändern, da er perfekt gemacht ist. Also habe ich um einen Termin bei Doktor Joel gebeten. Ich musste 4 Tage warten und konnte natürlich nicht aufhören an der Stelle mit meiner Zunge herumzudoktern, bis sie vorne völlig wund war. Den Termin am Dienstag 8 Uhr morgens konnte ich deshalb kaum erwarten. Vanessa hat mir angeboten mich zu begleiten. Als mir Milou ebenfalls das Angebot gemacht hat, habe ich freudig angenommen. Ich brauchte jemanden, der versteht, was ich durchmache. Als wir dann dort waren, war ich überraschend ruhig. Habe Doktor Joel genau erklärt, dass ich große Angst habe und er mir genau erklären muss, welches Instrument er verwendet und was er damit macht. Soweit so gut, ich setze mich also auf den Sessel, er legt mir eine Serviette auf die Brust und fährt die Lehne nach hinten. Milou hat am Sessel hinter mir am Schreibtisch Platz genommen. Mir wurde schon etwas mulmig, aber ich war immer noch überraschend ruhig. Heute wird es anders sein, dachte ich noch, da deckt er mein Gesicht mit einem Tuch mit einem Loch in der Mitte ab, offen blieb nur der Mund. Ich merke, wie mir ganz übel wird, ich bekomme kurz Panik, Milou springt sofort von ihrem Stuhl auf uns stellt sich neben mich.

Milou: Maggie! Alles okay? Soll ich ihm sagen, er muss das Tuch wegnehmen?
Maggie (ängstlich): Hmmmmmm.
Milou: Ich werde dir ganz genau sagen, was er macht.

Währenddessen sind mir schon links und rechts die Tränen über die Wangen gekullert.

Milou: Er nimmt jetzt den Spiegel, er fährt jetzt in deine Mundhöhle, er klopft jetzt mit dem Spiegel auf die Bruchstelle, er legt den Spiegel weg. Er holt jetzt ein Kratzinstrument, er kontrolliert die Bruchstelle, er reinigt sie etwas, er holt jetzt wieder den Spiegel, er kontrolliert mit dem Spiegel. Er holt jetzt das Schleifgerät. Er schleift jetzt die Stelle ab. Er schleift weiter. Er schleift jetzt auch einen anderen Schneidezahn ab. Er schleift noch immer…Er reinigt die Stelle. Er holt Paste. Er bringt die Paste an den Zahn, streicht sie auf den Zahn. Jetzt modelliert er. Jetzt holt er das UV-Licht. Du sollst nicht in das Licht schauen…

Ich war so froh, dass Milou an meiner Seite war. Ich war ein nervliches Wrack. Sie wusste einfach ganz genau, was ich brauche. Als ich aufgestanden bin, war der komplette Sessel nass. Auch meine Hose. Ich hatte solche Angst. Es ist rational nicht wirklich zu erklären, warum ich so reagiere, aber in den Momenten wird mir klar, dass auch ich menschlich bin. 😛
Nach dem Dr. Joel alles erledigt hatte, durfte ich mich im Spiegel begutachten. Er hat fantastische Arbeit geleistet. Auch die anderen Schneidezähne sind wieder schön glatt. Eine Woche hatte ich noch das Gefühl, ich hätte Kaugummi auf dem Zahn. Meine Zunge musste sich erst an die neue Form gewöhnen, jetzt ist aber alles gut und ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Er sagt, es sei der erste Zahn, der bei jedem Biss den Druck abbekommt. Über die Jahre würde es den Zahn müde machen. Außerdem, sagt er, muss ich gefallen sein, oder einen Stoß bekommen haben. Das erkenne er an der Bruchstelle. Ich erinnere mich, dass ich vor 2 Wochen einen kleinen Hängemattenunfall hatte und etwas hart am Boden gelandet bin. Das passt natürlich alles ins Bild. Milou und ich sind € 15,- leichter und 20 Minuten später wieder im Taxi auf dem Weg nach Hause gesessen. Ein paar Tage später habe ich Milou ein kleines Dankeschöngeschenk überreicht. Sie hat sich darüber gefreut wie ein kleines Kind. Das war so süß zu beobachten.

Okay, auf sozialer Ebene ist natürlich auch wieder einiges auf dem Radar aufgetaucht. Die letzten vier Wochen hat mich der Salsanationalmeister vermehrt kontaktiert. Er hat sich von seiner Freundin getrennt und ist sehr traurig, aber jetzt wäre er frei für etwas Neues. Er hat einige schwindlige Versuche gemacht, welche null Investment aufwiesen, z.B. um 2 Uhr morgens stand er vor meiner Tür, wie ein Streuner. Gott sei Dank habe ich davon nichts mitgekommen, da ich schon tief und fest geschlafen habe. Unsere Verabredungen bei Tageslicht konnte er aber aus diversen Gründen nicht einhalten. Als er dann versprochen hat mich zum Salsatanzen auszuführen, zu spät kam und dann auch gleich mit einer anderen getanzt hat. War der Ofen für mich aus. Er ist dann tagsüber bei mir aufgetaucht, weil er nicht versteht, was das Problem sei. Lange Rede kurzer Sinn auch diesen sozialen Kontakt musste ich im Sand verlaufen lassen.

Übrigens Tocino war einmal kurz in León. Er ist am Samstag Abend aufgetaucht. Wir sind gemeinsam ausgegangen und Sonntag noch bevor wir zu Mittag essen wollten, ist er wieder zurück nach Managua. Er ist sehr beschäftigt in Managua. Vor ein paar Tagen ist er aus Venezuela zurück gekommen. Sein Chef hat ihm 4 Tage frei gegeben, so dass er seine Familie besuchen kann. Wir haben seit dem etwas geschrieben. Er wollte auch letztes Wochenende Nach León kommen und mir berichten, ist dann aber eingeschlafen und nicht mehr gekommen.

Außerdem bin ich nicht an die Ostküste gefahren, da die Reisegruppe vor mir von dem Tourguide ausgeraubt wurde. Ich hatte zwar noch andere Kontakte, aber ich war mit den Plakaten vom Bigfoothostel und Hotel Austria so eingespannt, dass mir die Abreise zu stressig wurde. Außerdem hat mich Martin gebeten, dass ich seinen Geburtstag mit ihm feiere. Das haben wir dann auch gemacht. Wir sind in die schickimicki Disco Bohemios gegangen, er hatte einen Freund dabei und hat uns beide um 23 Uhr sitzen lassen. Er war so müde, außerdem sei es sein Geburtstag, da könne er machen was er will und er müsse schlafen. Marcos und ich sind noch etwas geblieben und dann auch nach Hause.

Eine Reise habe ich trotzdem unternommen. Martin hat mich gefragt, ob ich ihn nach Matagalpa begleite. Die Gelegenheit habe ich mir nicht entgehen lassen, da sich dort ein ausgezeichnetes Desinger-Schuh-Outlet befindet. Ganz abgesehen davon war ich zum ersten Mal beim Wasserfall CASCADA BLANCA und ich muss sagen, ich bin ganz begeistert, wie schön die Natur dort ist. Das Highlight war, als wir uns auf einem Balkon  direkt neben dem Wasserfall massieren haben lassen. Dieses Erlebnis war einfach außerirdisch. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in einer 5-Sterne-Luxus-Anlage. Es war so entspannend. Das Rauschen des Wasserfalls. Das Singen der Vögel und das Rascheln der Pflanzen in einer leichten Brise. Ich kann es kaum erwarten erneut einen Abstecher dorthin zu unternehmen.

Was gibt es neues bei mir? Ich habe mich von Milou überreden lassen, einen Salsakurs zu machen. Das macht mir überraschenderweise sehr viel Spaß, so viel, dass ich auch noch einen 2. belegt habe. Am Freitag fahren wir mit der Tanzschule nach Managua in das sehr bekannte Salsalokal Fandango. Ich kann es kaum erwarten. Milou und ich, Vanessa und Emma kommen auch mit – Mädelsausflug. Tocino hat mir angeboten, ich kann bei ihm bleiben. Ich habe gesagt, nur, wenn wir am WE etwas gemeinsam machen, sonst fahr ich gleich wieder heim mit den anderen. Der Ausflug nach Managua war äußerst erfolgreich. Erst habe ich nicht sonderlich viel getanzt, weil mich keiner aufgefordert hat. Außerdem war ich sehr eingeschüchtert von den sehr guten Tänzern. Das Niveau ist ein ganz anderes als bei uns in León. Mir ist bei ein zwei Paaren der Mund offen geblieben. Gegen 23:00 Uhr hat mich Milou angeschaut und gefragt, was denn los sei, ich hätte plötzlich so einen eigenartigen Ausdruck im Gesicht. Ich habe ihr tief in die Augen geschaut und geantwortet: „Milou! Winners don’t wait!“ (Gewinner warten nicht!) Dann bin ich aufgestanden und habe einen Tänzer aufgefordert. Und das ging dann so dahin bis 3:00 Uhr morgens. Diverse Tänzer habe ich unter die Lupe genommen. 2 Männer haben sogar mich aufgefordert. So gegen 1:00 Uhr morgens habe ich einen relativ weißhäutigen Tänzer aufgefordert. Während wir getanzt haben, frage ich ihn, wie er heißt. Er sagt „Roberto“. Er fragt mich, wie ich heiße. Ich sage lächelnd „Margarita“. Nach einem Weilchen angenehmen tanzen frage ich, ob er Nica sei. Er sagt: „No. Soy de Austria.“ (Nein, ich bin aus Österreich.) Ich reiße die Augen auf und sage: „Yo también!!! Entonces podemos hablar en Aleman!“ (Ich auch!!! Dann können wir ja auf Deutsch weiter reden.) Roberto heißt du also, ein typischer österreichischer Name.“ – „Genauso wie Margarita!“ Wir tanzen lachend, nicht üblich auf dieser professionellen Tanzfläche. Die Mädels beobachten uns mit einem Grinsen im Gesicht. Als 2 Tänze um waren, fragt mich Robert, wo ich wohne. Wir unterhalten uns kurz, tauschen Nummern aus, er würde Ende des Monats nach León reisen und sich dann melden. Fantastisch denke ich mir und super freundlich. Später hat er mich noch mal aufgefordert und wir haben erneut getanzt und mehr Details ausgetauscht. Robert hat bereits in Managua gelebt und ist jetzt zurück auf Besuch. Er hat wie ich viele Nicafreunde. Der Tisch war voll mit Einheimischen. Außerdem ist er Wiener und hat eine Schwäche für Tiroler. Er hat mich gleich darauf aufmerksam gemacht, dass Tirol doch meine Heimat sei. Ich habe dann wie immer mit der einem kecken Lächeln überrascht gefragt: „Was hat mich verraten?“ Einige Tage später haben wir gechattet und noch mal bestätigt, dass wir uns gegenseitig melden, sollten wir jeweils in die Gegend des anderen kommen. Ich freu’ mich schon mehr zu erfahren. Sein Plan ist nämlich auch länger in Nicaragua zu bleiben und ja er ist auch ungefähr so alt wie ich.

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Vanessa, Emma, Maggie und Milou im Fandango Managua

Ich freue mich sehr, dass wieder eine Gruppe an neuen Bekanntschaften in mein Leben getreten ist. Roberto ist nur einer davon. Mit Marcos war ich eine Woche später Billard spielen, wenn man das so nennen kann, ich bin nicht sonderlich gut. Ich suche neue Herausforderungen, es wird mir schon ein bisschen langweilig mit der immer gleichen wöchentlichen Routine, deshalb habe ich auch den Cine Club de León, Nicaragua gegründet und schon ein Logo für uns entworfen.

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Wir sind inzwischen schon 40 Mitglieder und letzten Sonntag waren wir sage und schreibe 8 Personen, die gemeinsam FLUCH DER KARIBIK angeschaut haben. Wir treffen uns einmal in der Woche, meist sonntags um 19 Uhr. Das Highlight war aber Wonder Woman mit sage und schreibe 10 Leuten.

Sophie und Wouter sind zwei andere neue Bekanntschaften. Sie sind Holländer und haben sich vor einigen Jahren in Holland kennen gelernt. Beide haben zum jeweils anderen gesagt, dass sie sich mögen, aber es gäbe ein Problem. Sie wollen für eine gewisse Zeit im Ausland leben. Als sie dann realisiert haben, dass das auch schon immer der Wunsch des anderen war, war das Glück perfekt. Wouter war schon vor 10 Jahren in León und wollte es sich erneut ansehen, ob das der Ort sei, wo sie ein Hostel aufmachen könnten, es stand aber auch noch Kolumbien zur Auswahl. 3 Monate haben sie eingeplant, um sich diverse Städte anzuschauen. Nach 3 Wochen in León haben sie den Mietvertrag unterschrieben und entschieden für die nächsten 5 Jahre hier zu bleiben. In Kolumbien haben sie dann Urlaub gemacht, während der Anwalt alle Papiere organisiert hat. Inzwischen ist das Hostel fertig renoviert und seit der Eröffnung immer ausgebucht, eine 9-monatige Erfolgsgeschichte. Milou und Jimmy waren relativ oft dort und haben an den Spieleabenden teilgenommen. Ich habe das vehement abgelehnt. Ich geh doch nicht in ein Hostel zu all den Backpackern zum Spielen. Am vorletzten Salsaabend hat mir Milou dann Sophie vorgestellt und ich war sofort von ihr angetan. Sie ist, mh wie soll ich es beschreiben, so zurückhalten süß und freundlich nett. Wir planen schon seit langem einen Hausparty für den 9. Juni. Milou hat mir gesagt, dass sie Sophie und Wouter eingeladen hat und ich habe dann euphorisch zu ihr gesagt, sie sollen unbedingt kommen, damit wir etwas Zeit und Ruhe haben uns kennen zu lernen. Sophie hat sich dann Zeit genommen, Wouter musste im Hostel arbeiten und hat bei uns vorbeigeschaut. Am Ende war es keine richtige Party, da so viele Freunde momentan nicht in León sind. Wir haben kurzerhand ein EL CALVARIO HOUSE DINNER gemacht. Milou und Rachel haben ein vegetarisches Curry gekocht und Team 2 Jimmy und ich haben mit Wiener Kaiserschmarren überzeugt. Wir waren 12 Leute und es war mehr oder weniger der Abschied unter den Mitbewohnern. Denn ich bin jetzt schon 5,8 Monaten in Nicaragua. Wow die Zeit vergeht einfach verdammt schnell. Ich muss am Sonntag, den 11. Juni das Land verlassen, um mein Visum zu erlangen. Nach langem hin und her habe ich beschlossen nach Kanada zu fliegen. Kate hat mich seit ihrer Abreise immer wieder eingeladen, zu ihr zu kommen. Ich kann gratis wohnen, wir werden uns diverse tolle Sachen in Toronto anschauen und sogar einen meiner langjährigen Träume erfüllen, wenn wir gemeinsam die Niagara Fälle besuchen. Als ich einen sehr günstigen Flug entdeckt habe, habe ich kurzerhand gebucht. Ich freue mich schon sehr auf die Reise und Kate kann es kaum erwarten, bis ich komme. Sie schreibt mir fast jeden Tag und schickt mir Fotos von ihren lachenden Gesichtern ihrer Freunde, die mich freudig erwarten. Die Emotionen sind momentan am Siedepunkt. Es kommt so viel zusammen. Rachel verlässt das Land am 12. Juni und kommt nicht zurück. Milou und Jimmy verlassen Nicaragua am 21. Juni. Wenn ich am 4. Juli zurück komme sind alle weg. Das zu realisieren war ganz schön hart. Besonders Milou wird mir sehr abgehen. Wir wurden über die letzten Wochen richtig gute Freundinnnen und haben viel Zeit miteinander verbracht.

Sie hat mich schon vor langer Zeit gebeten, dass ihr einen Fotokurs gebe. Der Stil meiner Fotos würde ihr so gut gefallen. Es hat sich aber kein richtiges Ereignis ergeben, so dass es gepasst hätte. Vor ca. 2 Wochen hat Rachel eine Decke geschenkt bekommen. Die war aus einer lokalen Web-Werkstatt angefertigt aus 100 % Baumwolle. Milou hat mich sofort angefeuert, dass wir uns die Weberei anschauen und Decken kaufen. Ich bin natürlich mit. Als wir dann dort waren, war ich von der Geschichte der Werkstatt und den arbeitenden Frauen und Männern begeistert. Wir haben beschlossen, dass wir zurück kommen und Fotos und eventuell eine kleine Doku machen werden. Das haben wir dann auch getan und genützt, um Milou einige Aufgaben und Techniken beizubringen. Mario war auch mit und hat uns geholfen.

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This small weaving exists since 10 years in León. The products are made with 100 % cotton.

Posted by Maggie Loves Nicaragua on Saturday, June 3, 2017

Inzwischen sollte die Doku schon geschnitten sein, ich bin aber leider krank geworden und konnte nicht arbeiten. Eine Woche schon habe ich die Grippe und es wird nicht besser. Es liegt am Klimawechsel. Die Regenzeit hat voll eingeschlagen. Es regnet den ganzen Tag, alles ist feucht, selbst die Kleidung auf der Haut. Ein unangenehmes Gefühl. Ich mag es gar nicht. Auf jeden Fall war ich zu geschlaucht, um an dem Film zu arbeiten. Dafür habe ich die Fotos bearbeitet und online gestellt und ein weiteres Projekt dokumentiert. Es handelt sich um Miguel Canto, der mit Straßenkindern in León und Umgebung arbeitet. Er ist Mediengestalter für die NGO Quetzaltrekker, die Touren organisieren und jeglichen Profit an Organisationen, die mit Kindern arbeiten, spendet. Miguel hat eine eigene Crowdfounding-Aktion gestartet, mit dem Vorhaben 24 Stunden auf der Straße zu verbringen, wie es die Kinder tagtäglich tun. Wir sind nach 23 Stunden erneut zu Miguel gegangen und haben einen Checkup gemacht. Er hat und erzählt, dass er wegen eines Regensturms um 20 Uhr abends 3 Stunden bei einem Hauseingang Unterschlupf suchen musste. Dann gegen Mitternacht war der Asphalt wieder trocken und er hat sich am Basketballplatz hingesetzt. Straßenkinder wurden auf ihn aufmerksam und haben sich zu ihm gesellt. Sie konnten allerdings nicht verstehen, warum er freiwillig auf der Straße schläft, wo er doch ein zu hause hat, in das er gehen kann. Nachdem er ihnen erklärt hat, was er vorhat, ist ein Junge weggerannt und mit einem Stecken zurückgekommen. Miguel hat ihn gefragt, was er denn damit vorhätte. Er antwortete, er würde die Nacht an seiner Seite verbringen, da er keine Ahnung hat, was denn alles passieren könnte. Viele betrunkene Männer wüssten wo sich die Kinder aufhalten und würden sie immer wieder bedrängen oder in eine Kampf verwickeln. Miguel ist zum Glück nichts passiert. Er ist aufgewacht, als er gemerkt hat, dass jemand seine Hand hält. Das war ein obdachloser etwas angeheiterte Mann, der neben ihm eingeschlafen ist. Nach allem sagt er, dass 24 Stunden nicht genug sind, um zu erfahren, wie das Leben der Straßenkinder wirklich ist. Viele der Kinder schnüffeln hochtoxischen Klebstoff. Die einen um high zu werden, die anderen, weil es den Hunger verdrängt.

The Quetzaltrekkers Street Camp Out is a 24 hour event where volunteers from the organization camp out in the streets of…

Posted by Maggie Loves Nicaragua on Wednesday, May 31, 2017

Martin ist am 5. Juni abgereist. Er ist inzwischen schon zu hause in Österreich und lässt sich von seinen Freunden feiern. Er hat mich viele tolle Gewürze und sogar ein Packerl Mannerschnitten überlassen. Des weiteren eine Österreichfahne, welche jetzt meinen Zimmereingang schmückt. Martin meint es würde sich auch auszeichnet unter der Fahne schlafen, als würde Österreich eine schützende Decke über einen legen. Das habe ich noch nicht ausprobiert. An seinem letzten Tag in León wurden wir beide bei seiner Gastfamilie eingeladen. Sie haben für uns fritierten Fisch gekocht und Garnelen gegrillt. Wir wurden verwöhnt wie die Könige. Seine Gastfamilie ist wirklich äußerst süß und gastfreundlich. Wir haben viel gelacht und gegessen, bis wir geplatzt sind. Martin hat seinen Fisch mit der Gabel gegessen. Das ist natürlich sehr schwer, da er nicht filetiert wird, sondern im Ganzen fritiert. Seine Gastmutter hat dann gerufen: „Maggieeeeee, du als Martins Mutter, hast ihm nicht beigebracht, wie man hier Fisch isst?!“ Ich habe ihr sofort meine Finger gezeigt, die im Fischkopf gerade das weiche Wangenfleisch herausgekitzelt haben und ihr einen fragenden Blick zu geworfen, warum Martin das nicht so machen würde. Er meinte dann, er hätte gelernt mit Messer und Gabel zu essen, nicht wie wir Menschen aus dem Dschungel. Seine Gastmutter wollte sein leeres Teller abräumen, da hab ich mir seinen Fisch geschnappt und ihm gezeigt, wie viel Fleisch er noch auf den Gräten zurück gelassen hat. Der Nicafamilie hat das gefallen, während sie vor Lachen geprüllt haben, hat Martin nur etwas neidisch gestaunt, was ihm alles entgangen ist. Der Abschied war kurz und schmerzvoll. Obwohl er ein junger Hupfer und noch etwas grün hinter den Ohren ist, werde ich das Schneggale sehr vermissen. Wir haben uns super verstanden und auch das Reisen war sehr angenehm mit ihm. Auch für einen gemeinsamen Snapchat hat er gerne sein Gesicht hingehalten. Das freut mich natürlich immer besonders. Am Ende haben dann alle gedacht, wir seien ein Pärchen, weil er auf so vielen Fotos von mir war. Das hat uns amüsiert. Besonders abstrus wurde es, als eine Schwester der Gastmutter Martin ein Abschiedsgeschenk genäht hat. Es waren 2 Unterhosen. Das beste ist aber, dass sie, die Gastmutter und eine weitere Schwester, alle ungefähr um die 50 Jahre alt, darauf bestanden haben, dass Martin die Unterhosen anprobiert und vorführt. Martin wollte das natürlich überhaupt nicht und hat sich ganz lieb herausgeredet. Es aber nicht geschafft, weil ihn die 3 Weiber so penetrant angefeuert haben. Gut ich habe natürlich die Damen unterstützt. Martin ist in der Toilette verschwunden und dann 5 Minuten später herausgekommen, wie er hineingegangen ist. Die Damen waren am Boden zerstört. Die Unterhosen würden aber perfekt passen. Die Schwester hat über die letzten Monate gutes Augenmaß genommen. Die Enttäuschung ist in ein Feuerwerk der Gefühle ausgeartet, als die 3 Damen erklärt haben, was denn so schön an Martin sei, er sei so groß und seine blonden Haare und die blauen Augen und dann auch noch die besonders schönen trainierten Arme und auch seine geformte Brust, die Bekundungen gipfelten in ein Gegackere und Geschreie, wie schön doch seine Beine wären, da sei doch endlich mal Fleisch dran. Man konnte kaum noch unterscheiden, wer was in diesem Moment an seinem Körper lobpreist, bis sie alle auf seinen besonders rund und gutgeformt Hintern zu sprechen kamen. Die Gastmutter hat mehrere Male die Form mit ihren Händen nachgeformt, während sie die Finger weiter und weiter gespreitzt hat, um ihre Begeisterung zu zeigen. Vor Lachen hätte ich fast keine Luft mehr bekommen, bei dem Schauspiel und vor allem das Gesicht, das Martin gemacht hat, herrlich, einfach nur herrlich.

Nach dem Martin abgereist ist, wurde ich sofort krank und habe die meiste Zeit zu hause verbracht. 4 Tage habe ich im Bett gelegen, den Computer auf meinem Bauch, habe ich endlich mein Logo, meine Visitenkarte und meine Website designt und fertiggestellt. Ich bin so happy darüber und richtig stolz wie gut die Seite ausschaut. Sie ist bereits online www.magicrabbithunter.com schaut sie euch an und gebt mir Feedback. Es wurde höchste Zeit und Roman, mein Cousin meint, ich hätte das schon vor Jahren machen können. Damit hat er natürlich recht. Trotzdem alles zu seiner Zeit. Jetzt scheint es einfach zu passen, auch das Design der Visitenkarte kommt mir jetzt komplett vor. Die ersten Entwürfe, die ich vor einem Monat gemacht habe, waren gut, aber noch nicht ganz rund. Die fertigen Entwürfe habe ich sofort an eine Druckerei in Kanada geschickt. Sie werden dann zu Kates Haus geschickt. Ich kann es kaum erwarten sie in der Hand zu halten und zu verteilen.

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Ich sitze gerade im Flugzeug nach Houston. Dort werde ich umsteigen und dann nach Toronto weiterfliegen. Ich bin inzwischen gesundheitlich etwas besser bestellt, aber sehr sehr müde. Nach unserem Hausdinner am Freitag, haben Milou und ich am Samstag den kompletten Basilikum geerntet und eingefroren. Ich bin doch sehr ängstlich, dass der Garten während meiner Abwesenheit nicht genügend gegossen wird und all meine harte Arbeit vertrocknet. Ich habe diverse Anweisungen hinterlassen und hoffe, die Leute kümmern sich darum. Ich habe Sophie wie jeden neuen Hausgast eine Tour durch meine Pracht gegeben und ihr alle Pflanzen erklärt und gesagt, welche Gerichte wir damit zubereiten. Jimmy hat sich darüber amüssiert und gesagt, da muss jeder durch, ob er will oder nicht. Er hätte das Tourprogramm schon 15 mal gehört und könnte es inzwischen auswendig. Nur gut, für den Fall, wenn ich mal nicht zu hause bin. Sophie war mega begeistert von unserem Garten und hat mich gefragt, ob ich ihnen mit ihrem Garten helfen könnte. Auf jeden Fall waren wir nach der Basilikumernte bei Sophie und Wouter im Hostel. Sie haben samstags immer Burger-Night.

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Maggie, Emma, Milou, Rachel, Hannah und Sophie

Emma, Milou, Rachel, Hannah, Vanessa und ich haben im Poco a Poco Hostel eine kleines letztes Zusammensein zelebriert, bevor wir nach Hause sind und ich den Koffer gepackt habe. Das hatte auch sein Gutes, denn beim Abendessen habe ich einen Tourguide kennen gelernt – ANRY – der am nächsten Tag 2 Gäste vom Hostel zum Flughafen gebracht hat. Sie haben mir angeboten, dass sie mich mitnehmen. Das hat perfekt gepasst und ich habe nur 10 Dollar Spritgeld bezahlten müssen. GENIAL. Carlos hat gesagt, er würde zum Flughafen kommen, weil er mich vor Abreise noch unbedingt sehen will. Das ist natürlich nicht passiert. Wir haben aber telefoniert. Ich habe ihn angerufen.

Vor 2 Wochen hat mich eine weitere sehr gute Nachricht erreicht. Hesi wird mich Ende Juli bis Mitte August besuchen. Ich habe mich so gefreut und noch mehr als sie mir gesagt hat, dass sie das Ticket gebucht hat.

Abschließend ist zu sagen, dass die letzten 5 Wochen sehr essenziell für meinen beruflichen Fortschritt in Nicaragua waren. Es fehlt nicht mehr viel und ich lebe komplett von verdienten Geld und muss nichts mehr zuschießen. Ich freue mich sehr darüber, bin aber sehr müde von all den Anstrengungen. Ich freue mich jetzt auf Kanada und die 3 Wochen mit Kate. Wir haben viel zu besprechen und ich kann es kaum erwarten mir einen Überblick über die Gegend zu machen. Sie lebt 1,5 Stunden südwestlich von Toronto in Innerkip. Fortsetzung folgt…

MEINE FREUNDE
Noel (25): mein bester Freund (Nicaragua)
Martin (20): Zivildiener in Nicaragua (Oberösterreich)
Tocino (38): mein guter Freund (Venezuela)
Jamie (28): Arzt – Freund von Emma (England)
Emma (27): meine Freundin – Freundin von Jamie (England)
Kate (30): Ehemalige Mitbewohnerin – Koordinatorin des norwegischen Austauschprogramms (Kanada)
Mario (25): mein Rechercheassistent (Nicaragua)
Sophie (30): Besitzerin Poco a Poco Hostel (Holland)
Wouter (35): Besitzer Poco a Poco Hostel (Holland)
Vanessa (28): arbeitet als Regionsleiterin für eine NGO (USA)

MEINE MITBEWOHNER
Rachel (28): Privatlehrerin – meine Mitbewohnerin (USA)
Jimmy (27): Lehrer bei Toefl – mein Mitbewohner (Holland)
Milou (23): Freundin von Jimmy – meine Mitbewohnerin (Holland)
Hannah (21): Englischlehrerin (USA)
Willem (53): Eigentümer des Hauses, in dem ich wohne (Holland)
Edwin (41): Eigentümer des Hauses, in dem ich wohne (Holland)
Dorien: ehemalige Mitbewohnerin (Holland)

LEUTE AUS LEON
Steijn (38): Besitzer vom Restaurant/Hostal Vía Vía (Belgier)
Noel Eduardo (34): spielt Percussion in der Gruppe Amalgama (Nicaragua)
Elthon (27): Mitbesitzer der Bar Mijunas und Freund von Noel (Nicaragua)
Lester (der Falsche): Tourguide und Informationsperson
Dr. Flavio Morales: Arzt für innere Medizin (Nicaragua)
Dr. Joel: Zahnarzt (Nicaragua)
Ryan (33): Social-Media-Experte, ehemaliger Kampagnenleiter (USA)
Arny (33): Tourguide bei Mas Adventures (Nicaragua)

MEINE VEREHRER
Nestor (31): Salsanationalmeister aus Managua (Nicaragua)

POETEN LEONS
Fernando Nuñez (72): Poet und ehemaliger Universitätsprofessor (Nicaragua)

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